Der dritte ITalk des Semesters wurde von Jessica Griehser von der Griehser GmbH gestaltet, die einen aufschlussreichen und zum Nachdenken anregenden Vortrag über die oft unterschätzte Rolle von Kommunikation in Softwareentwicklungsprojekten hielt. Anhand von Erfahrungen aus der Praxis zeigte sie, wie mangelhafte Kommunikation sowohl die Teamstimmung als auch die Projektfinanzen erheblich negativ beeinflussen kann.

Unter dem Titel „Communication at Eye Level – the Best Bug Fix“ lud der Vortrag das Publikum dazu ein, ein Entwicklungsprojekt aus den Perspektiven aller beteiligten Stakeholder zu betrachten. Dadurch machte Jessica deutlich, wie ein und dieselbe Botschaft unterschiedlich wahrgenommen werden kann und wie verschieden die Erwartungen innerhalb der einzelnen Projektbeteiligten sind.

Eine zentrale Erkenntnis des Vortrags war die Bedeutung, die spezifischen Anliegen und Sichtweisen jeder Rolle zu verstehen, um die Harmonie im Projekt aufrechtzuerhalten. Effektive Kommunikation, so betonte sie, bedeutet nicht nur, Informationen zu übermitteln, sondern ein gemeinsames Verständnis sicherzustellen.

Eine besonders praxisnahe Empfehlung war ihr Hinweis, Visualisierung als Kommunikationswerkzeug zu nutzen. Dies veranschaulichte sie anhand eines realen Projektbeispiels und zeigte, wie visuelle Darstellungen helfen können, Verständnislücken zu überbrücken und gemeinsame Ziele abzustimmen.

Wie eine Studierende bzw. ein Studierender im Anschluss treffend bemerkte:
„Technische Fehler sind manchmal nur Übersetzungsfehler.“

Eine einfache, aber wirkungsvolle Erkenntnis – und eine perfekte Zusammenfassung dafür, warum Kommunikation tatsächlich einer der effektivsten Bugfixes in der Softwareentwicklung ist.

Stefanie Wieser
Stefanie Wieser
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Infrastruktur


Die Infrastruktur bildet die Grundlage für produktives Arbeiten und die Umsetzung von Projekten. Gründerinnen und Gründer können Arbeitsbereiche sowie Seminar- und Meetingräume kostenlos nutzen – unabhängig von finanziellen Voraussetzungen.

Die Arbeitsbereiche sind flexibel ausgelegt: Plätze für konzentriertes Arbeiten ebenso wie Zonen für Teamarbeit. Stromanschlüsse, Internet und eine zweckmäßige Ausstattung sorgen für sofort einsatzbereite Arbeitsplätze – besonders hilfreich für jene ohne eigene Räumlichkeiten.

Seminar- und Meetingräume ergänzen das Angebot. Sie sind technisch ausgestattet und eignen sich für Besprechungen, Workshops oder Veranstaltungen. So können Ergebnisse professionell präsentiert und Partner angemessen empfangen werden.

Insgesamt reduziert die Infrastruktur Kosten und erleichtert die Umsetzung von Vorhaben. Der Fokus liegt auf nutzbaren Arbeitsumgebungen, die flexibel eingesetzt werden können.

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Beratungen


Das KAIT-Team der FH JOANNEUM unterstützt Studierende, Gründer:innen und Interessierte bei inhaltlichen, organisatorischen und technischen Fragen rund um die Planung und Umsetzung von Projekten.

Die Beratung umfasst die Strukturierung von Vorhaben, die Auswahl geeigneter Methoden und die Klärung technischer Themen wie Infrastruktur oder IT-Fragen. So wird ein breites Spektrum abgedeckt, das über reine Projektorganisation hinausgeht.

Ein zentraler Nutzen liegt darin, Entscheidungsprozesse zu erleichtern. Durch die externe Sicht werden Alternativen sichtbar, Schwierigkeiten früh erkannt und konkrete Lösungswege aufgezeigt.

Darüber hinaus schaffen die Beratungen Raum für Feedback und Reflexion – besonders in frühen Projektphasen. Das KAIT-Team agiert dabei als Partner, der praxisorientiert unterstützt und Wissen für zukünftige Vorhaben vermittelt.

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Finanzierung


Förder- und Finanzierungsfragen sind für viele Projekte entscheidend. KAIT unterstützt bei der Auswahl geeigneter Programme und Finanzierungswege – von regionalen und europäischen Förderstellen bis hin zu alternativen Quellen wie Investoren oder Crowdfunding.

Besonders wichtig ist die Begleitung bei der Antragstellung. Förderanträge erfordern klare Strukturen, Finanzpläne und überzeugende Ziele. Durch Beratung und Feedback steigt die Erfolgschance, während Aufwand und Unsicherheit reduziert werden.

Zudem vermittelt KAIT Wissen über Abläufe und Kriterien, das auch für künftige Anträge hilfreich ist. So entsteht Transparenz und eine solide Grundlage für erfolgreiche Projektfinanzierungen.

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Netzwerk


KAIT eröffnet den Zugang zu wertvollen Kontakten – von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bis hin zu Alumni und Institutionen. So entstehen Beziehungen, die für Projekte und Vorhaben entscheidend sein können.

Durch Workshops, Informationsveranstaltungen und themenspezifische Treffen bringt KAIT Gründer:innen, Studierende und Partner zusammen. Dabei entstehen Räume für Austausch, neue Kooperationen und gemeinsame Projekte.

Das Netzwerk ist breit aufgestellt: Studierende knüpfen berufliche Kontakte, Unternehmen finden Partner, und Initiativen erhalten Zugang zu relevanten Strukturen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der langfristigen Pflege dieser Beziehungen. So entsteht ein nachhaltiger Mehrwert, der Kooperationen fördert und neue Lösungswege ermöglicht.

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